Eingangstüren für Objekt- und Wohnungsbau
Eine Eingangstür wird jeden Tag hunderte Male geöffnet. Sie soll Wind und Wetter abhalten, Einbrecher aufhalten und im Notfall trotzdem sofort aufgehen. Scrollen Sie durch den Aufbau der Eingangstür aus dem Hochhaus auf unserer Startseite.
Stoßgriffe: die Hand an der Tür
Außen und innen sitzt je ein Stoßgriff aus Edelstahl, 1,32 Meter lang. So greifen große und kleine Menschen, Kinder und Rollstuhlfahrer an einer bequemen Stelle zu.
- Worauf es ankommt
- Barrierefreie Eingänge müssen sich mit wenig Kraft öffnen lassen. Bei großen, schweren Flügeln heißt das: Schließer fein einstellen oder einen Antrieb vorsehen.
- So arbeiten wir
- Wir verschrauben die Griffe durch den Flügel, prüfen den festen Sitz und stellen den Schließer so ein, dass die Tür leicht läuft und trotzdem sicher zufällt.
Verglasung: Sicherheit vor Durchblick
Jeder Flügel trägt ein Isolierglas aus zwei Scheiben Verbundsicherheitsglas, dazwischen Argon. Bricht eine Scheibe, halten die Folien die Splitter – und die Tür bleibt geschlossen.
- Worauf es ankommt
- Glas in Türen muss Menschen schützen, wenn es bricht. Energetisch gilt seit dem 29. Juli 2026 das Gebäudemodernisierungsgesetz: Neue Außentüren dürfen höchstens U = 1,8 W/(m²K) erreichen, für eine Förderung über die BEG sind 1,3 W/(m²K) nötig.
- So arbeiten wir
- Wir prüfen Glasaufbau und Kennzeichnung bei Anlieferung gegen die Ausschreibung und setzen große Scheiben mit passendem Hebezeug.
Flügelrahmen: warm innen, kalt außen
Die Rahmen bestehen aus zwei Aluminiumprofilen, die Isolierstege aus Polyamid voneinander trennen. Die Kälte von außen erreicht die Innenseite nicht – der Rahmen bleibt innen trocken.
- Worauf es ankommt
- Ohne thermische Trennung bildet sich im Winter Tauwasser am Rahmen. Das Profilsystem bestimmt außerdem, wie groß und schwer ein Flügel sein darf.
- So arbeiten wir
- Wir gleichen Flügelmaße und Gewicht mit den Vorgaben des Systemherstellers ab und montieren nach dessen Verarbeitungsrichtlinien.
Pivotlager: so dreht sich ein Flügel von über 300 Kilogramm
Die Flügel hängen nicht an Bändern. Sie drehen um einen Zapfen oben im Kämpfer und ein Lager im Boden, 45 Zentimeter vom Rand. Der Türschließer sitzt unsichtbar im Boden.
- Worauf es ankommt
- Bodenlager und Kopflager müssen exakt im Lot übereinander sitzen und fest in der Decke verankert sein. Kleine Abweichungen zeigen sich als schleifende Tür oder als Flügel, der nicht ins Schloss fällt.
- So arbeiten wir
- Wir setzen die Bodenlager vor Estrich und Belag, prüfen Lot und Höhe und stellen Schließgeschwindigkeit und Endschlag bei der Abnahme ein.
Verriegelung: zu – und im Notfall sofort offen
Ein Motorschloss im mittleren Rahmenholm verriegelt die Tür an mehreren Punkten, mit Riegeln oben in den Kämpfer und unten in den Boden.
- Worauf es ankommt
- Liegt die Tür im Rettungsweg, muss sie von innen jederzeit ohne Schlüssel aufgehen: mit Notausgangsverschlüssen nach EN 179 oder, bei Publikumsverkehr, nach EN 1125. Haustüren von Mehrfamilienhäusern dürfen nach mehreren Urteilen nicht abgeschlossen werden – ein selbstverriegelndes Panikschloss löst das.
- So arbeiten wir
- Wir montieren Schloss und Schließbleche, prüfen Verriegelung und Fluchtfunktion bei der Abnahme und stimmen den Anschluss an Zutrittskontrolle und Elektrik mit der Elektrofachkraft ab.
Schwelle und Dichtungen: barrierefrei und trotzdem dicht
Unten schließt eine Edelstahlschwelle auf einem thermisch getrennten Profil ab, im Flügel sitzt eine Absenkdichtung. Zwischen den Flügeln und an den Seiten dichten Anschlagdichtungen.
- Worauf es ankommt
- DIN 18040-1 verlangt barrierefreie Eingänge ohne Schwelle; ist sie technisch unabdingbar, darf sie höchstens 2 cm hoch sein. Je flacher die Schwelle, desto wichtiger sind Absenkdichtung und eine Entwässerungsrinne vor der Tür.
- So arbeiten wir
- Wir stimmen Schwelle, Gefälle und Rinne mit dem Bodenbelag ab und prüfen die Dichtungen bei geschlossener Tür.
Eine Eingangstür, viele Gewerke
An der Eingangstür treffen Fassade, Boden, Elektrik und Brandschutz aufeinander. Das übernehmen wir:
- Aufmaß und Prüfung der Einbausituation
- Einbringen schwerer Flügel
- Bodenlager vor Estrich und Belag
- Montage, Abdichtung und Einstellung
- Abstimmung mit Elektro und Zutrittskontrolle
- Abnahme und Übergabe mit Protokoll
Hauseingangsanlagen im Mehrfamilienhaus
Die Haustür eines Mehrfamilienhauses ist Fluchtweg, Briefkasten, Klingel und Visitenkarte zugleich – und sie wird mehr genutzt als jede andere Tür im Haus.
Sicher und fluchtfähig
Selbstverriegelndes Panikschloss: von außen verschlossen, von innen jederzeit ohne Schlüssel zu öffnen. Einbruchhemmende Ausführung nach Bedarf.
Eine Anlage
Tür, Seitenteil, Briefkasten- und Klingelanlage als eine Einheit – abgestimmt mit Elektro und Hausverwaltung.
Barrierefrei
Schwellenlos oder höchstens 2 cm, mit Entwässerung davor; auf Wunsch mit Türantrieb.
Ohne Leerstand am Eingang
Austausch in der Regel an einem Arbeitstag, Termin abgestimmt mit der Hausverwaltung, Abnahme mit Protokoll.
Vom Aufmaß bis zur Abnahme
- BeratungWir klären Nutzung, Fluchtweg, Barrierefreiheit und Zeitplan.
- AufmaßÖffnung, Boden und Anschlüsse vor Ort gemessen.
- VorbereitungBodenlager, Leerrohre und Anschlüsse vor Estrich und Belag.
- MontageEinbau, Abdichtung und Einstellung durch eigene Montagetrupps.
- AbnahmeFunktion, Fluchtfunktion und Dichtheit geprüft, Protokoll übergeben.
Häufige Fragen zu Eingangstüren
Muss die Haustür eines Mehrfamilienhauses ein Panikschloss haben?
Ein allgemeines Gesetz dazu gibt es nicht. Die Haustür ist aber der Fluchtweg aller Bewohner, und Gerichte haben entschieden, dass sie deshalb nicht abgeschlossen werden darf. Ein selbstverriegelndes Schloss mit Panikfunktion löst den Konflikt: Von außen ist die Tür verriegelt, von innen lässt sie sich jederzeit ohne Schlüssel öffnen.
Welche Vorschriften gelten für Eingangstüren?
Energetisch gilt seit dem 29. Juli 2026 das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG): Neue Außentüren dürfen höchstens U = 1,8 W/(m²K) erreichen (Anlage 7). Liegt die Tür in einem Rettungsweg, braucht sie Notausgangsverschlüsse nach EN 179 oder – bei Publikumsverkehr – Paniktürverschlüsse nach EN 1125; das legen Bauordnung und Brandschutzkonzept fest. Für barrierefreie Eingänge verlangt DIN 18040-1, auf Schwellen zu verzichten; sind sie technisch unabdingbar, höchstens 2 cm.
Wird der Austausch der Hauseingangstür gefördert?
Ja, über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG Einzelmaßnahmen). Voraussetzung ist unter anderem ein U-Wert der Tür von höchstens 1,3 W/(m²K). Der Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt werden, ein Energieeffizienz-Experte muss eingebunden sein. Die Förderquoten haben sich zuletzt geändert – bitte prüfen Sie den aktuellen Stand beim BAFA.
Was ist eine Pivottür?
Bei einer Pivottür hängt der Flügel nicht an seitlichen Bändern, sondern dreht um einen Zapfen oben und ein Lager im Boden, das etwas vom Rand nach innen versetzt sitzt. So lassen sich sehr große und schwere Flügel bewegen; der Türschließer liegt unsichtbar im Boden.
Wie lange dauert der Austausch einer Hauseingangstür?
Eine Hauseingangstür ist in der Regel an einem Arbeitstag ausgebaut, neu eingesetzt und eingestellt. Damit das Haus in dieser Zeit zugänglich und gesichert bleibt, stimmen wir den Termin mit der Hausverwaltung ab.
Wo sind Sie im Einsatz?
Bundesweit. Unser Firmensitz ist in Berlin, unsere Montagetrupps arbeiten in ganz Deutschland – vom einzelnen Objekt bis zu Projekten mit vielen Wohneinheiten.
Keine Rechts- oder Förderberatung. Rechtsstand: Oktober 2026.
Erzählen Sie uns von Ihrem Projekt.
Für Bauträger, Wohnungsunternehmen, Generalunternehmer und Fensterbauer. Sagen Sie uns, was montiert werden soll und bis wann – wir melden uns persönlich.
- Telefon
- 01525 3460142
- info@montexxx.de
Ihre Anfrage ist angekommen. Wir melden uns bei Ihnen.
Das hat nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal oder rufen Sie uns an: 01525 3460142.